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Schottische Fantasie

Samstag, 24. März 2018, 20.00 Uhr, Rhein-Mosel-Halle, Koblenz


Garry WalkerLassen Sie sich einladen zu einer einzigartigen Fantasiereise nach Schottland mit Garry Walker und der Rheinischen Philharmonie.


Garry Walker, in Edinburgh geboren ist ein ausgezeichneter Kenner Schottlands. Er wird an diesem Abend in klingenden Reisebildern ein farbenreiches Portrait dieser wundervollen Landschaft entwerfen.

In Schottland heißt die Reisenden ein sehr populärer, britischer Komponist willkommen: Malcolm Arnold. Er komponierte eine Reihe von länderbezogenen Tänzen. Die „Four Scottish Dances“ aus dem Jahr 1957 sind originale Kompositionen, die den Stil der schottischen Folk Music überzeugend vermitteln.


Garry Walker kann sich auf der Schottlandreise auf das Werk eines seiner Vorgänger am Koblenzer Dirigentenpult stützen: 1865 trat der 27jährige Max Bruch eine Stelle als Kapellmeister in Koblenz an. Für den später erfolgreichen Komponisten war diese zweijährige Tätigkeit Sprungbrett für seine weitere Laufbahn.


Die Themen für seine „Schottische Fantasie“ für Solovioline und Orchester (komponiert im Winter 1879/80) entnahm Bruch einer schottischen Volksliedersammlung.


Der französische Komponist Claude Debussy ließ sich von einer schottischen Dudelsackmelodie inspirieren und komponierte 1890 daraus einen Marsch, „Marche écossaise sur un thème populaire“, zunächst für Klavier zu vier Händen, den er später zu einem Orchesterstück umarbeitete.

Rheinische Philharmonie
Im Frühjahr 1829 bereiste der 20-jährige Felix Mendelssohn zum ersten Mal die britischen Inseln. Nach erfolgreichen Auftritten in London machte er sich im Juli nach Schottland auf, um die Highlands und die Hebriden kennenzulernen. Seine Eindrücke der düsteren Natur verarbeitete er musikalisch in seiner 3. Sinfonie, zu der er bereits 1829 erste Skizzen notierte. Dieses Werk beschäftigte ihn am längsten in seiner sinfonischen Arbeit, es wurde erst 1842 vollendet. Mendelssohn versucht den traditionellen viersätzigen Aufbau der klassischen Sinfonie zu überwinden, indem er die vier Sätze attacca (also ohne Pause) musizieren lässt und den sinfonischen Zyklus so zu einer großen Einheit verbindet.

 

Die schottische Fantasiereise findet in Kooperation mit den Koblenzer Mendelssohn-Tagen statt. Reiseunterlagen und Karten erhalten Sie in allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.Ticket-regional.de


Infos: WWW.RHEINISCHE-PHILHARMONIE.DE



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