.

Die Rheinische: Mehr Musik

Sonderkonzerte am 4. September und 16. Oktober 2020

 

Im vergangenen Juni konnte das Staatsorchester Rheinische Philharmonie zwei Konzerte in der Rhein-Mosel-Halle geben, die in ihrem äußeren Rahmen den derzeitigen Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie angepasst waren. Aufgrund der großen positiven Resonanz des Publikums wird es dort im Herbst 2020 zwei weitere Veranstaltungen, jeweils freitags um 20:00 Uhr geben, die beide mit einem nicht minder abwechslungsreichen Programm aufwarten.


Zum einem hören Sie am 4. September 2020 Werke fünf verschiedener Komponisten: Den Anfang machen das kontemplative „Siegfried-Idyll" Richard Wagners sowie, als Gegenstück hierzu, der melancholische „Valse triste" von Jean Sibelius, der einen Tanz mit dem Tod symbolisiert.
Wesentlich heiterer geht es bei den letzten beiden Werken des Konzerts zu. Diese sind die Rumänischen Volkstänze, die Béla Bartók, seines Zeichens ein exzellenter Pianist, eigentlich für Klavier schrieb, sowie das 1930 komponierte „Divertissement" von Jacques Ibert, in dem dieser zahlreiche klassische Musikstile parodiert. Im Zentrum des Konzerts, das Michel Tilkin dirigieren wird, steht der „Danse sacrée et danse profane" für Harfe und Streichorchester, den Claude Debussy noch vor seinem berühmten „La Mer" vollendete. Als Solistin tritt Stephanie Zimmer auf, die als Harfenistin bei der Rheinischen wirkt.

Sara Kim | Foto: Daniela Lernak
Zum anderen dirigiert der Chefdirigent der Rheinischen, Garry Walker, am 16. Oktober ein Konzert mit drei Werken verschiedener Epochen und Stile. Den Beginn macht das kurze Konzert für Kammerorchester „Dumbarton Oaks". Dieses Werk schrieb Igor Strawinsky Ende der 1930er Jahre bewusst im Stil der Brandenburgischen Konzerte Johann Sebastian Bachs. Passend hierzu schließt sich das Konzert für Viola, Streicher und Basso continuo G-Dur TWV 51:G9 des spätbarocken Komponisten Georg Philipp Telemann an, dessen Solopart die junge Violistin Sara Kim übernimmt. Den Abschluss macht die Sinfonie Nr. 29 von Wolfgang Amadeus Mozart, die am Anfang von desse reiferen und ausgefeilteren Beiträgen zu dieser Gattung steht.

 

www.rheinische-philharmonie.de

.

xxnoxx_zaehler