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Neues Kulturzentrum in Metternich

Johanneskirche in Koblenz-Metternich in neuer Funktion

 

Die guten Besuchszahlen der sonntäglichen Gemeindegottesdienste in den letzten Monaten trotz Corona zeigten bereits, dass das Interesse der Metternicher an ihrer Kirche nach wie vor groß ist. Auch wenn ab September des nächsten Jahres die Sonntagsmessen dann entfallen sollen, wird die Pfarrkirche St. Johannes weiterhin mit ihrer warmen Atmosphäre alle Gläubigen, Gäste und Konzertbesucher zu besonderer Einkehr und Muße einladen. Musiker schwärmen von der Kirche als der besten Konzertakustik, die Koblenz zu bieten hat.


Johanneskirche in Koblenz-MetternichKirchen als spirituelle Orte wie die Johanneskirche in Metternich sollen durch verschiedene, auch profane Veranstaltungen zu lebendigen Orten von Kirche gemacht werden, die wieder einladen zur Auseinandersetzung mit Kirche und Glaube, aber auch zur Beschäftigung anregen mit aktuellen gesellschaftlichen Themen, die die Menschen in diesen Zeiten umtreiben. So sieht es das Raum-Nutzungs-Konzept des Bistums Trier vor. Dabei geht es um den Erhalt und die Nutzung der historischen Johanneskirche in Metternich als besonderer Ort für Konzerte, Lesungen, Vorträge und andere kulturelle Veranstaltungen, die die Kirche weiter mit Leben füllen. Nun gründete sich mit dem Kulturzentrum an der Johanneskirche Koblenz-Metternich eine neue Institution, die kulturinteressierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger, denen der Erhalt und die weitere Nutzung der Johanneskirche als besonderer Raum mit einer besonderen Atmosphäre am Herzen, zur Mitarbeit einlädt.


Als erste Veranstaltung der neuen Spielzeit findet am Donnerstag, den 7. Oktober um 19.30 Uhr ein Orgelkonzert statt, zu dem der Chor der Johanneskirche in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum einlädt. Jürgen Böhme spielt an der historischen Gerhardt-Orgel Werke von Sweelinck (aus Anlaß der Wiederkehr des 400. Todestages), Johann Sebastian Bach und Maurice Duruflé. Dessen Prélude et Fugue sur le nom d'Alain op. 7 entstand 1942 aus Anlaß des Todes seines Freundes Jehan Alain, der im Krieg gefallen war. Duruflé entwickelt aus dem Namen Alain ein musikalisches Motiv, das er auch mit dem Thema von Alain berühmtester Orgelkomposition, den Litanies in Verbindung bringt. Die Komposition Duruflés gilt als außergewöhnliches Meisterwerk. Es verbindet impressionistische Klänge mit jazzigen Rhythmen und hoher Virtuosität.


Der A-Kirchenmusiker Böhme war vor seiner Tätigkeit als Akademischer Musikdirektor der Universität Koblenz bereits als Konzertorganist im In- und Ausland tätig. An der großen Orgel der Stadtkirche in Lünen/Westfalen spielte er anlässlich des 300. Geburtstages von Johann Sebastian Bach dessen gesamtes Orgelwerk. Er ist Preisträger mehrerer Orgelwettbewerbe.

 

Weitere Konzerte finden statt am 28. Oktober (Orgel 4-händig) und am 11. November (Dagmar Eiser).


Das gesamte Programm mit allen Veranstaltungen und ausführlichen Informationen findet sich unter:
www.johanneskirchemetternich.org

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