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Ei, wer will denn da Verbote verbieten?

Quergedanken - von Andreas PechtQuergedanken im Februar 2020 von Andreas Pecht

 

Babylons König Hammurapi I. war fast 2000 Jahre vor Christi Geburt einer der ersten, der ein Gesetzeswerk für sein Reich erließ. Gebote, Verbote, Regeln wurden, mitsamt Strafmaß bei Zuwiderhandlung, per Keilschrift in Stein gemeißelt. Etliche der darin enthaltenen Vorschriften erschienen sogar dem lieben Gott so sinnvoll für das Zusammenleben der Menschen, dass er sie nachher dem Moses in den Dekalog diktierte. Aus diesen Zehn Geboten entwickelten sich im Verbund mit Rechtsnormen keltisch-germanischer und griechisch-römischer Ursprünge unsere Rechtssysteme späterer Epochen. Manche besser, manche schlechter, steht im Zentrum aller, auch der liberalsten, das Prinzip des Verbots.

Ei, wer will denn da Verbote verbieten?

Wunderwelt der modernen Technik

Quergedanken im Januar 2020 von Andreas Pecht

 

Bisweilen werde ich als Technikfeind gescholten. Da liegt ein Missverständnis vor. Auf Waschmaschine und Geschirrspüler, Rasenmäher und Kettensäge, Radio, TV und Computer mag ich nicht mehr verzichten. Denn einige Geräte liefern bessere Ergebnisse als der Handbetrieb. Andere entlasten von stumpfsinnigen Tätigkeiten und schaffen Zeit für Sinnvolleres. Wieder andere versorgen dich mit Information und Unterhaltung oder bieten Kanäle zur Kommunkation.

Wunderwelt der modernen Technik

Gretchenfrage: Wie hältst du es mit Weihnachten?

Quergedanken im Dezember 2019 von Andreas Pecht

 

Doch ja, ich mag Traditionen. Ein paar zumindest. Am liebsten jene, die alle Jahre wieder gute Laune, gemütliche Plauderrunden nebst ordentlich Speis' und Trank in die Bude bringen. Und bei denen ich sicher sein kann, dass sie auch diesmal so angenehm ablaufen wie in vielen Vorjahren. Weshalb ich nicht begreife, warum manche Leute und Familien stets aufs Neue versuchen, Weihnachten, Ostern, Silvester, Kirmes etc. zu feiern. Denn es gibt da reichlich Zeitgenossen, bei denen alljährlich außer Stress, Muffigkeit, gar Zankerei wenig rumkommt. Soziologisch ist das ein altbekanntes Phänomen: Nirgends wird mehr gestritten als bei familiären Festen und unterm Weihnachtsbaum.

Gretchenfrage: Wie hältst du es mit Weihnachten?

Schlachten wir endlich unsere heilige Kuh?

Quergedanken im November 2019 von Andreas Pecht

 

„Das gibt Ärger", meint Walter, als er sieht, worauf mein Text hinausläuft. Wieso? Es geht doch bloß um eine winzige Ergänzung der Straßenverkehrsordnung, die niemanden einen Penny kosten, aber allen Geld einsparen würde. „Du bist naiv", entgegnet der Freund. „Das ist doch bei uns fast wie mit den heiligen Kühen in Asien. Die sind Gegenstand religiöser Verehrung und dürfen deshalb alles: Fußgängern und Radlern dumm im Weg rumstehen, auf Straßen die gefährlichsten Manöver vollführen, ihre Ausscheidungen überall ablassen."

Schlachten wir endlich unsere heilige Kuh?

Brummgedöhns im himmlischen Zwischendeck

Quergedanken im Oktober 2019 von Andreas Pecht

 

Freund Walter hat ein neues Hobby: Schießen. Genauer: Er schießt Pfeile und schleudert Steine in die Gegend. Noch genauer: Er nimmt die Wolken unter Beschuss. Dabei gibt er jedoch als nur spärlich muskelbepackter Achilles ein recht lachhaftes Bild ab. Eigentlich wäre ihm auch ein Kampftraining lieber, bei dem er mit doppelläufiger Schrotflinte gegen Tontauben antritt. Doch mangels diesbezüglicher Gelegenheit ist er eben bei Flitzebogen und Zwille, also den Waffen seiner Kindheit, gelandet.

Brummgedöhns im himmlischen Zwischendeck

Man sollte öfter mal bekloppt sein

Quergedanken im September 2019 von Andreas Pecht

 

Doch ja, ich mag Leute mit Spleen, Marotte, Schrulle, die nicht dem entsprechen, was man gemeinhin für normal hält. Zumindest sofern sie mir damit nicht missionarisch auf den Keks gehen oder Mitmenschen und Allgemeinheit Schaden zufügen. Weshalb für mich der sympathischste Zug an Horst Seehofer seine Vorliebe für das Spielen mit der Modelleisenbahn ist. Das stört niemanden, tut keinem weh – hat aber was, weil heute so selten geworden. Ein ähnlicher Fall war meine verstorbene Nachbarin. Die alte Dame kannte noch Anfang des 21. Jahrhunderts kein größeres Glück als die Gartenzwerge rund um ihr Haus. Ich fand den Kitschkrempel furchtbar. Aber wenn die Frau mir strahlend einen Neuerwerb präsentierte oder zum x-ten Mal die Herkunftsgeschichte eines Zwergveteranen erzählte, hatte ich richtig Freude an ihrer Freude. Dass es ihr obendrein bei diesem Thema völlig egal war, ob die übrige Welt sie für bekloppt hält, hat mir imponiert.

Man sollte öfter mal bekloppt sein

On the road again

Quergedanken im August 2019 von Andreas Pecht

 

Allmählich bin ich es richtig leid. Je mehr Autos unterwegs sind, umso häufiger muss ich beim Waldspaziergang in den Straßengraben springen. Denn leider gehören zu meiner Hausrunde im Westerwald 300 Meter Landstraße. Alle Nase lang fahren Autos dort so dicht an mir vorbei, dass von „vorbei" nur die Rede sein kann, wenn ich ins Gestrüpp hüpfe. Leider nimmt auch der Verkehr noch immer zu, obwohl auf 56 Millionen Führerscheininhaber im Land bereits 48 Millionen Autos kommen. Vor 25 Jahren dachte ich, die PKW-Vermehrung würde ein Ende haben, sobald es pro zwei Bürger ein Fahrzeug gibt. Das war ein Irrtum. Es wird wohl keine Ruhe einkehren bis rechnerisch zu jedem Erwachsenen ein Automobil gehört. Zu Abermillionen PKW gesellen sich drei Millionen hierzulande zugelassene Brummis, die zusammen mit fünf Millionen LKW aus aller Herren Länder Autobahnen verstopfen und an Rastplätzen zum Stellungskrieg auffahren. Weitere 50 % LKW-Zuwachs sind bis 2030 prognostiziert. Wo die fahren sollen, geschweige pausieren, weiß kein Mensch. Doch erfahrungsgemäß folgt dem Wachstumsglück ja bald „verkehrspolitischer Pragmatismus": Noch mehr Fläche asphaltieren – weg mit Wald und Wiesen.

On the road again

Oh Mensch, du Gewohnheitstier

Quergedanken im Juli 2019 von Andreas Pecht

 

Wir nennen uns Homo sapiens, „vernünftiger Mensch". Eingeleuchtet hat mir das nie. Denn angesichts der Zivilisationsgeschichte bleibt eigentlich nur der Befund: Seit der Mensch sesshaft geworden ist und in hierarchischen Gesellschaften lebt, wird er hauptsächlich von Unvernunft getrieben. Der Oberen liebste Steckenpferde waren immer Ausweitung der eigenen Herrschaftssphäre, Auspressen der Unteren und dass diese einander totschlagen in endloser Abfolge von Kriegen. Ist das etwa vernünftig?

Oh Mensch, du Gewohnheitstier

Strohdumm, aber brandgefährlich

Quergedanken im Juni 2019 von Andreas Pecht

 

„Aha, die Nationalisten kriegen Prügel", freut sich Walter, als er die Überschrift sieht. Ich winke ab: „Nö. Das tät zwar aktuell passen, aber ich hab's diesmal mit der Zukunft. Und da spielt die Bagage der Umvolkungs-Krakeeler keine Rolle." Jetzt glotzt der Freund, japst nur noch „häh?". Etlichen Lesern*innen mag es ähnlich ergehen angesichts der Renaissance, die die Nationalreaktionäre in vielen Ländern erleben. Weshalb kurz erklärt sei: Ich bin fest überzeugt, dass das nationalistische Feuerwerk eine vorübergehende Erscheinung ist, ein letztes Aufbäumen gegen die unausweichliche Internationalisierung und Multikulturalisierung aller Gesellschaften auf Erden.

Strohdumm, aber brandgefährlich

Demonstrieren UND wählen? Passt!

Quergedanken im Mai 2019 von Andreas Pecht

 

Am 26. Mai steht uns ja ein kollektiver Sonntagsausflug ins Haus. Zwar wird in den Einkehrlokalen das Angebot etwas spartanisch ausfallen – es stehen nur Papier und Schreibstift auf der Karte. Doch bleibt den Rheinland-Pfälzern als Trost: Uns wird, im Verhältnis zu manch anderem Bundesland, die doppelte Menge Papier serviert. Kurzum: Der 26. Mai ist ein Wahl-Sonntag; hierzulande sogar ein Doppelwahl-Sonntag. Ergo: Trotz mäßigen Angebots in den Lokalen ist ein jeder aufgerufen, sie heimzusuchen und seine Kreuzchen zu machen. Also rafft euch auf, ihr Frauenzimmer und Mannen! Wählt das europäische Parlament, wählt auch die Parlamente eurer Städte und Dörfer – aber wählt kein braunes Gesocks!

Demonstrieren UND wählen? Passt!

Latrinen aller Geschlechter vereinigt euch!

Quergedanken im April 2019 von Andreas Pecht

 

Ehrlich, ich halte es für logisch, dass es etliche Geschlechter über die klassischen drei hinaus gibt. Frauen, Männer und Zwitter kennen wir seit Menschengedenken, weil deren Geschlechtsmerkmale meist auch äußerlich sind. Dass es daneben weitere geschlechtliche Möglichkeiten geben muss, war mir klar, seit ich in der Schulzeit begriffen hatte: Innendrin in Körper und Gehirn existiert ein gewaltiges vielgestaltiges, aber fürs Auge unsichtbares Universum. Darin laufen Billionen mikrobiologischer Prozesse ab, verbunden mit Milliarden von Weichenstellungen, die so oder so mit dem sozialen Leben verkoppelt sind und so, so oder ganz anders ausgehen können.

Latrinen aller Geschlechter vereinigt euch!

Mit Schmackes: Helolaulaaf!!!

Quergedanken im Februar/März 2019 von Andreas Pecht

 

Doch, ja: Ich war mal begeisterter Fasenachter, Karnevalist, Jeck, oder wie ihr die Dollerei-Aktivisten nennen mögt. Ist lange her und hatte mit einem richtig ernsten Kinderwunsch zu tun. Endlich durfte ich mal äußerlich der werden, der ich in meiner Fantasie immer war: ein Indianer. Mit Federschmuck, Fransenanzug und Kriegsbemalung konnte ich für ein paar Tage der Umgebungsbagage die stolze Verachtung des Apachen entgegen schleudern; konnte dem knurzigen Nachbarn die Flinte unter die Nase halten und ihn mit einem „weißer Mann ist böser Mann" verknurren.

Mit Schmackes: Helolaulaaf!!!

Vorsatz für 2019: Gas wegnehmen

Quergedanken im Januar 2019 von Andreas Pecht

 

Eigentlich halte ich diese Sache mit den guten Vorsätzen zum neuen Jahr für Humbug. „'s kütt, wie's kütt", heißt es nach weiser Rheinländer-Art und meint: „Do steckste nit drin" oder „kahnste nix maache". Dies kaum hingeschrieben, fährt Freund Walter mir maulend in die Parade: „Quatsch! Das ist nicht Weisheit, sondern kölsche Thresen-Philosophie; von den Suffniks entwickelt, um weiter Kranz für Kranz ihres Labbergetränks ohne schlechtes Gewissen in sich hinein schütten zu können." Starker Tobak, Monseigneur; ausgerechnet von dir, der gerne selbst die Tassen hebt und der Devise folgt: Ich will mich nicht aufregen über Dinge, die sich nicht ändern lassen.

Vorsatz für 2019: Gas wegnehmen

Brauchtumspflege im Schlamassel

Quergedanken im Dezember 2018 von Andreas Pecht

 

Da schimpfen manche über die seit den 90ern sich ausbreitenden Halloween-Bräuche als „Unsinns-Mode aus Amiland“. Oder sie wettern gegen „heidnische Umtriebe“ am Vorabend von Allerheiligen. Freund Walter grummelt: „Was willst du jetzt mit Halloween, das ist doch rum?“ Ei guck, das kommt nächstes Jahr wieder und somit auch die Meckerei – obwohl sich allmählich herumgesprochen haben sollte: Halloween stammt aus Irland, ist dort seit Jahrhunderten tief verwurzelt im katholischen Volksbrauchtum. Über das 19. Jahrhundert hatten hunderttausende irische Hungerflüchtlinge ihr traditionell recht übermütiges Geister- und Totenfest mit in die USA genommen, von wo es jüngst ins alte Europa zurückgeschwappt ist.

Brauchtumspflege im Schlamassel

Und wie wird jetzt der Winter?

Quergedanken im November 2018 von Andreas Pecht

 

Samstag, 13. Oktober 2018, Unterwesterwald. Das Außenthermometer zeigt sommerliche 27 Grad. Rekord. Ich habe eben den Rasen gemäht; seit Mai erstmals wieder, denn zwischenzeitlich wuchs herzlich wenig. Rekord. Es war eine staubige Angelegenheit. Zehn bis zwölf Mahten über den Sommer wären normal. Aber was ist schon noch „normal“ heutzutage? Der Rasen ist ja auch kein Rasen mehr, nichtmal eine Wiese. Der übliche grün-bunte Bodenteppich hierum hat längst Züge einer Trockensteppe angenommen. Rekord. Seit August sprießen zwischen vertrocknetem Gras bloß noch ein paar mickrige Löwenzähne, Disteln und irgendwelche dünnstieligen Giegakel, denen ein Liter Regen pro Quartal offenbar genügt.

Und wie wird jetzt der Winter?

Leute, gebt acht auf euch

Quergedanken im Oktober 2018 von Andreas Pecht

 

Ich könnt‘ mich kringeln. Freund Walter ist nervös. Wieder hat ein Theater ein Stück angekündigt, in dem es vermeintlich um ihn geht. Letzte Saison brachte das Theater Koblenz „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ heraus, jetzt avisiert das Theater Bonn für Oktober die Uraufführung des Schauspiels „Wer ist Walter?“. Nur Zufall, versuche ich ihn zu beruhigen. Du hast halt so einen wunderbar gewöhnlichen Name, und die Kunst liebt es, das Ungewöhnliche im Allerweltsgewand aufzustöbern. Zugleich jedoch frotzeln Bekannte: „Walter, du wirst noch berühmt“. Was dessen Nervosität wieder befeuert. Denn der Freund will eines partout nicht: berühmt werden. Oft hat er mich gewarnt: „Wenn du je mein Inkognito lüftest, sind wir geschiedene Leute auf immerdar.“

Leute, gebt acht auf euch

Klimawandel? Läuft.

Quergedanken im September 2018 von Andreas Pecht

 

Inzwischen ist auch Freund Walter aus dem Urlaub zurück. Statt auf Korsika, war er in Portugal gelandet. Solche Richtungsänderungen kommen bei seiner Art Abenteuerreiserei vor. Dort jedoch hing er dann bei selbst für die iberische Halbinsel ungewöhnlichen 45 Hitzegraden fest – „bewegungsunfähig vor mich hin hechelnd“. So erzählt er, berichtet von vertrocknetem Land, Bränden, geplagten Portugalesen und fast bis zur Leblosigkeit trägen Urlaubern. 

Klimawandel? Läuft.

Au weh, ein neues Auto

Quergedanken im August 2018 von Andreas Pecht

 

Früher gab es mal diesen Brauch: Hatte jemand ein Auto gekauft, musste er für jedes Rad des Neuerwerbs am Stammtisch eine Runde schmeißen. Das ergab sechs Runden – für vier Räder, ein Ersatzrad und ein Lenkrad. Heute wär‘s billiger, weil die Hersteller ihre Autos, statt mit einem ordentlichen Ersatzrad, meist nur noch mit einem Puste-Kleb-Stopf-Notset ausstatten. Das ist der Zahn der „Moderne“: Korpus und Motor aufgemotzt wie für eine Wüstenexpedition, Technik wie für einen Flug zum Mars, doch alltagspraktisch eher gerüstet wie ein Kinderspielzeug.

Au weh, ein neues Auto

Wenn einer eine Reise tut

Quergedanken im Juli 2018 von Andreas Pecht

 

Plötzlich sagt Walter: „Ich bin dann mal weg.“ Von jetzt auf gleich schmeißt der Freund seine Naturburschenausrüstung ins Auto. Ein-Mann-Zelt, Schlafsack, Henkelmann, Esbitkocher, den Rucksack mit ein paar Klamotten, Geldbeutel und der Landkartenmappe drin. Wohin soll‘s gehen?, frage ich. Er: „Korsika; via Schweiz, Italien und mit der Fähre von La Spezia oder Genua aus.“ Ich: Wie lange? Er: „Mal schauen.“ Und schon ist er fort – ohne Zielbuchung, ohne Fotoapparat, Navi, Smartphone. Eine unbestimmte Zahl von Wochen hören wir nun gar nichts mehr voneinander. So haben wir es immer gehalten: Fort ist fort. Er wird irgendwann von irgendwoher eine Postkarte schicken, die erst eintrudelt, wenn er längst wieder daheim ist.

Wenn einer eine Reise tut

Sommer in Stadt und Land. Geil!

Quergedanken im Juni 2018 von Andreas Pecht

 

Freund Walter schüttelt missbilligend den Kopf: „Was soll der Käse mit dem ‚geil‘ in der Überschrift? Du bist doch nicht dazu da, dich als alter Knochen durch Anbiederung an heutige Jugendsprache zur Lachnummer zu machen. Von dir erwarte ich vielmehr, dass du die Schönheit und Vielfalt herkömmlicher Hoch- wie Volkssprache pflegst. Dass du demonstrierst, was damit hinsichtlich sprachästhetischer, sinnlicher, auch giftiger bis witziger Lebendigkeit des Ausdrucks möglich ist – gerade heute, im Zeitalter der digitalen Stotterei.“

Sommer in Stadt und Land. Geil!
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