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Glaube versetzt Berge

Quergedanken im April 2017 von Andreas Pecht

 

In trauter Freundesrunde entbrannte neulich zu später Stunde ein, sagen wir: lebhafter Disput. Es ging um kugelige Pillchen und häufig geschüttelte Tröpfchen, um deren Wirksamkeit oder nicht. Kurzum: Die Homöopathie stand zur Kontroverse an. Keine einfaches Gespräch in einem Kreis recht gescheiter Leute, die in dieser Frage jedoch sehr verschiedene Blickwinkel einnehmen. Die eine Hälfte ist sicher, seit jeher am eigenen Leib gute Erfahrungen mit Globoli und Co. gemacht zu haben. Die andere Hälfte hält es mit der etablierten Wissenschaft, die eine objektive Wirkung der Mittel partout nicht nachweisen kann.

Glaube versetzt Berge

Von Grippeviren und Trumpeltieren

Quergedanken im März 2017 von Andreas Pecht

 

Walter ist unleidlich. Sehr unleidlich. Er muss liegen, im Bett oder auf dem Sofa, rund um die Uhr. „Männergrippe” sagt die Nachbarin und verdreht die Augen. Sie ist eine nette alte Dame, die den Freund nun schon seit zehn Tagen unnachgiebig mit Pefferminzöl beträufelt, mit Kamilledampfschüsseln drangsaliert, mit Hühnerbrühe, Rindssuppe, honigübersüßtem Kräutertee und munteren Verzählches über Gott und den Niedergang der Welt nudelt. Seit die passionierte Zeitungsleserin und Fernsehverächterin weiß, dass der „Trump” geschriebene Name „Tramp” gesprochen wird, schimpft die resolute Rhein-Mosel-Seniorin ausdauernd lautstark über das „amerikanische Trampeltier und seine aufgepumpte Mieze”. Was sie indes nicht dazu bringt, die handgreifliche Intensivpflege des kränkelnden Freundes auch nur für einen Moment zu unterbrechen.

Von Grippeviren und Trumpeltieren

Und plötzlich war da WETTER

Quergedanken im Februar 2017 von Andreas Pecht

 

Jeder kennt die Weisheit aus Omas Zeiten: „Es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung.” Doch scheinen viele Leute von heute das für einen längst überholten Spruch zu halten. Als für Silvester und Folgetage plötzlich jahreszeitlich angemessene Temperaturen zwischen 7 und 15 Minusgraden angekündigt wurden, interessierte das kaum jemanden. Bis, ja bis die Kälte durch die Feinstrumpfhose unters Röckchen kniff, sich von strammen Jeans nicht hindern ließ, den Ar... auf Grundeis zu setzen, oder zart besockte Füße in Turnschühchen bläulich zu färben.

Und plötzlich war da WETTER

Das multikulti Schängel-Volk

Quergedanken im Januar 2017 von Andreas Pecht

 

2016 war, pardon, ein Scheiß-Jahr. Eines Morgens bist du aufgewacht und meintest, im Schlafe weit in die Vergangenheit gerutscht zu sein. Der Kalte Krieg ist wieder da, die Türkei ein Sultanat und Britannien ein externes Inselreich. Überdies tönt ringsumher ein Wehgeschrei und Krakeel, die Welschen, also die Fremden von draußen, würden unsere Vorräte plündern und den roten Hahn auf die Kirchdächer setzen. Das jammert und schwadroniert wie anno 1794, als die „Froschschenkelfresser” in Koblenz einrückten. Damals musste der Kurfürst mitsamt Bagage Fersengeld geben. Dann hatten eine Weile erst die Revolutions-, nachher die Napoleonsfranzosen – jedenfalls der ”Erbfeind von drüben” – am Rhein-Mosel-Eck das Sagen.

Das multikulti Schängel-Volk

Das Kreuz des Schenkens

Quergedanken im Dezember 2016 von Andreas Pecht

 

Wer seit Jahren diese Kolumne verfolgt, könnte einen falschen Eindruck von meinem Busenfreund Walter bekommen haben. Er ist zwar ein sonderbarer, oft grantelnder und deshalb miesepetrig wirkender Kneesebeck. Tatsächlich aber ist er zugleich ein überaus liebenswerter Mensch, der seinerseits die Menschen liebt. Freilich nicht alle, doch sehr viele, eigentlich die meisten. Und das in einer Intensität, die einen bisweilen im Erdboden versinken lassen möchte. Da kann es passieren, dass Walter in der Fußgängerzone auf jemanden zustürmt, fragt: „Darf ich sie umarmen?”, und im selben Atemzug schon munter losherzt. Oder: Wir sitzen im Wirtshaus, diskutieren den Irrsinn der Welt. Plötzlich springt er auf, schnappt sich den Blümchentischschmuck – und überreicht ihn einer völlig fremden Frau nebenan mit den Worten: „Sie sind hier und jetzt mein Sonnenschein. Danke dafür.”

Das Kreuz des Schenkens

Liebesgrüße aus dem Oberstübchen

Quergedanken im November 2016 von Andreas Pecht

 

Manchmal beschleicht einen das Gefühl, im eigenen Hirn säße noch ein anderer Mensch. Quasi ein Alter ego, das nur darauf lauert, dass man unaufmerksam oder müde wird, beziehungsweise sich gedankenlos treiben lässt. Dann schlägt es zu, übernimmt den Hirnapparat und lässt einen Sachen denken, bisweilen sogar tun, auf die man im Vollbesitz seiner Geisteskräfte nie und nimmer verfallen wäre. Was mich angeht, so liegt der Verdacht nahe, Freund Walter habe mir einen Avatar  seiner selbst in den Kopf geschmuggelt. Anders sind so Momente, in denen ich gedanklich eindeutig ungehobelte Züge dieses Burschen annehme, kaum erklärbar.

Liebesgrüße aus dem Oberstübchen

Rauchzeichen von der Gesundheitsfront

Quergedanken im Oktober 2016 von Andreas Pecht

 

Man muss ja heute stets dazusagen, nichts Schlechtes im Schilde zu führen. Andernfalls rücken einem rasch jede Menge erregter Leute auf die Pelle. Also sei vorausgeschickt: Ich will weder für das Rauchen werben, noch seine Gefahren kleinreden. Für die Gesundheit ist es gewiss besser, nicht zu qualmen, zu schnupfen, zu priemen. Gleichwohl fordere ich mein Freiheitsrecht ein, ohne Diskriminierung, Drangsalierung, üble Nachrede oder demnächst vielleicht Verfolgung, der uralten Tradition des Tabakgenusses treu bleiben zu dürfen. Ferner fordere ich Gerechtigkeit für das Blattgewächs aus Indianerland: Gleichbehandlung mit allen anderen Genussmitteln, die im Übermaß konsumiert der Gesundheit ebenfalls schaden.

Rauchzeichen von der Gesundheitsfront

Die unsichtbare Haushaltskraft

Quergedanken im September 2016 von Andreas Pecht

 

Das ist der geheimnisvollste Ort auf Erden? Stonehenge würde einer sagen, Amazonasurwald oder Vatikan ein anderer. Näher dran, könnte die Antwort lauten: die Zentralen von Deutscher Bahn und Telekom, das Kanzleramt oder die Mainzer Staatskanzlei. Gemeinsam ist derartigen Lokalitäten: Dort gehen Dinge vor sich, über die man wenig bis nichts weiß, und deren Wirkungen oft völlig unbegreiflich sind. Nach meiner Erfahrung jedoch gibt es eine Örtlichkeit, die noch geheimnisvoller ist als die genannten – die eigenen vier Wände.

Die unsichtbare Haushaltskraft

Unter Geisterjägern

Quergedanken im August 2016 von Andreas Pecht

 

Dass scheinbar harmlose Spiele seit jeher Gefahren fürs leibliche Wohl bergen, lässt sich heute leicht an Statistiken über Freizeitunfälle oder an den Krankenständen der Bundesligaclubs ablesen. Schon bei unseren Ahnen galt landläufig: „Spiele sind eine todernste Sache” oder „Sport ist Mord”. Das mag überspitzt sein, gleichwohl beinhalten auch diese Sprichworte Körnerklumpen von Wahrheit. Bekannt geworden sind in jüngerer Zeit zudem Gefährdungen für Geist und Seele durch übermäßigen Genuss von Computerspielen. Dass jedoch jemand speziell dabei körperlich Schaden nimmt, war bis neulich selten. Den Bildschirm mit Fäusten traktieren, mit dem Kopf gegen die Wand rennen oder aus dem Fenster springen – das sind schließlich ganz normale Begleiterscheinungen der allgemeinen Dauerjagd auf unbotmäßige Computergeister.

Unter Geisterjägern

Krawallwetter und Ballspiele

Quergedanken im Juli 2016 von Andreas Pecht

 

Zwischen dem Schreiben dieser Kolumne und ihrem Druck liegen produktionsbedingt stets acht bis zwölf Tage. Da kann viel passieren. Es könnten jetzt in der Zwischenzeit die Briten aus der EU ausgetreten sein. Oder der unsinnige Aufmarsch von Nato-Truppen an der russischen Grenze zu ernsten Spannungen geführt haben. Oder die große Streik- und Protestbewegung gegen die Arbeitsrechtsreform in Frankreich zum Generalstreik aufgewachsen sein. Es könnte auch wieder irgendwo ein Irrer oder ein Terrorkommando Schlächtereien veranstaltet haben. Und sowieso ersaufen während dieser acht bis zwölf Tagen erneut ein paar hundert arme Menschen im Mittelmeer, sieht Europas Politik gleichmütig weg, folgen etliche unserer Landsleute diesem Beispiel, applaudieren gar. Oder …

Krawallwetter und Ballspiele

Volle Deckung: Schimpfkanonade!

Quergedanken im Juni 2016 von Andreas Pecht

 

Die geneigte Leserschaft wappne sich! Es geht diesmal in die Niederungen menschlichen Verhaltens. Dorthin, wo bisweilen selbst der wohlerzogenste Zeitgenosse landet, sobald er aus der Haut fährt: ins Reich der Schimpfworte. Hatte ich schon erwähnt, dass Freund Walter eine cholerische Ader besitzt? Die tritt zwar selten zutage, doch im Fall der Fälle kotzt er einen Sturzbach von Vokabeln aus dem unschön verzerrten Maul, die niemand ihm gegeben hätte. Das traditionelle Arschloch respektive die Arschgeige gehören ebenso dazu wie der jüngst wieder zu Ehren gekommene Ziegenficker.

Volle Deckung: Schimpfkanonade!

Rettet den Mittagsschlaf!

Quergedanken im Mai 2016 von Andreas Pecht

 

Ist schon seltsam: Bei Babys, Kleinkindern und alten Menschen gilt der Mittagsschlaf als selbstverständlich, ja lebensnotwendig. Auch Hund und Katz nimmt niemand krumm, wenn sie sich des Mittags zusammenrollen und die lieben Götter – sprich: Frau- oder Herrchen – gute Leut' sein lassen. Überhaupt nimmt keiner Anstoß daran, dass die gesamte Sippschaft der Säugetiere sich nach dem Mahle ins Schlummerland begibt. Nur beim (deutschen) Menschsäuger wird spätestens ab Einschulung und bis zur Verrentung die Mittagszeit zum Kampfeinsatz wider die eigene Natur.

Rettet den Mittagsschlaf!

Frühlingsgefühle

Quergedanken im April 2016 von Andreas Pecht

 

Folgt man dem Volksmund, ist Frühling eine zwiespältige Sache. Danach schiebt sich zwischen Frühlingserwachen und Frühlingsgefühle ein Hemmschuh namens Frühjahrsmüdigkeit. Wen die befällt, der ist übel dran. Was nutzt Goethes Jubel über vom Eise befreite Bäche, wenn einer ermattet zu Bette liegt, statt bei Osterspaziergang, Tanz, Angrillen sich inmitten frisch reckender und saftender Natur zu verlustieren. Frank Wedekind schrieb 1891 das Schauspiel „Frühlings erwachen”. Darin wird vom Frühling des Erwachsenenlebens erzählt: jenem in der Pubertät losbrechenden Begierdenstrom aller Geschlechter, den Shakespeare schon 300 Jahre zuvor mit dem schillernden Wort „Love” bezeichnet hatte. Die Liebe ist eine Himmelsmacht. Sie entflammt den Leib, bewegt das Herz und schickt den Geist auf Urlaub; ganz doll im Lebensfrühling und noch immer doll genug in jeder jahreszyklischen Aufbruchsphase.  

Frühlingsgefühle

Wählen gehen? Diesmal unbedingt!

Quergedanken im März 2016 von Andreas Pecht

 

Es hat mal wieder gerummst zwischen Walter und mir. Banaler Anlass: rheinland-pfälzische Landespolitik. Konkret: Landtagswahl am 13. März. Wieder der Disput: wählen oder nicht wählen? Dass Walter auch diesmal an seiner Position – „ich mach‘ diesen Zirkus nicht mit” – festhalten wollte, brachte mich in Rage. Am Ende konnte ich ihn zwar breitschlagen, heuer mal eine Ausnahme zu machen. Aber leicht war das nicht. Denn der Kerl blieb nie aus Faulheit oder Desinteresse der Urne fern. Vielmehr gehört er zu jenem Teil der 30 plus X Prozent Nichtwähler, die das Wählen aufgegeben haben, gerade weil sie Politik besonders interessiert. Walter weiß über die kleinen wie großen polit-ökonomischen Zusammenhänge sicher besser Bescheid als mancher Parteifunktionär.

Wählen gehen? Diesmal unbedingt!

Ich wäre gern ein Gutmensch

Quergedanken im Februar 2016 von Andreas Pecht

 

Im Laufe einiger Jahrzehnte erleben widerspenstige Gesellen so manchen Versuch, sie mit Worten zu steinigen. In Jugendjahren etwa schimpfte mich der altdeutsche Mainstream „Faulenzer, Gammler, Kommunist”, empfahl mit sich überschlagender Wutstimme „geh doch rüber!”. Traditionsbewusste deutsche Deutsche wünschten einen bisweilen auch „ins Gas”. 1989 wurden dann die Begriffe „vaterlandsloser Geselle” und „Vaterlandsverräter” aus der Weimarer Mottenkiste geholt. Damit wurde nach allen geschmissen, die umstandslosen Anschluss und Verramschung des vormaligen DDR-Gebietes nicht für das Gelbe vom Ei hielten.

Ich wäre gern ein Gutmensch

Was ist eigentlich „deutsch”?

Quergedanken im Januar 2016 von Andreas Pecht

 

Wie es Ihnen/Euch 2015 ergangen  ist, weiß ich nicht. Mir jedenfalls war vor allem die zweite Hälfte zum Schwindlig-werden unbegreiflich. Es ist blöd, wenn das Land über Nacht in den Kriegszustand versetzt wird und unsere Wehr gegen den Feind zieht – just mit der gleichen Strategie, die neulich erst zum Gegenteil des Gewollten führte. Gibt es denn in Berlin niemanden vom Fach? Wenigstens ein, zwei gelernte Generäle*innen? Es entspräche doch auch nicht deutscher Manier, Gewehre zu bauen, die um die Ecke schießen oder beim Autoverkauf zu betrügen wie die Beutelschneider auf dem Schwarzmarkt von Dschabakir.

Was ist eigentlich „deutsch”?

Ich fotografiere, dann erst bin ich

Quergedanken im Dezember 2015 von Andreas Pecht

 

Als ich Bub war und mit Schwesterlein nebst Eltern missmutig Sehenswürdigkeiten heimsuchte, gab es eine Benimmregel: Wenn da einer mit dem Fotoapparat steht und Deutsches Eck, Heidelberger Schloss oder Zugspitze mit/ohne Verwandtschaft davor ablichten will, dann läuft man ihm nicht durchs Bild. Man wartet an der Seite, bis die Aufnahme gemacht ist. Neulich besuchte ich mit Gesponst den Rheinfall von Schaffhausen. Hätten wir uns dabei in diesem Sinne anständig verhalten, wir wären wohl erst nach Mitternacht auf der unteren Aussichtsplattform angelangt.

Ich fotografiere, dann erst bin ich

Heldinnen und Matschbirnen

Quergedanken im November 2015 von Andreas Pecht

 

ES treibt wieder sein Unwesen. Alle Jahre im Herbst der gleiche Zirkus. Statt in die Schule, ins Büro, an die Werkbank oder auf die Bühne zu gehen, bleiben Hunderttausende einfach im Bett. Sie liegen darnieder, hingestreckt von ES. Also werden Küchen zu Waffenschmieden gegen diesen Feind, der selbst zwar unsichtbar bleibt, dessen heimtückisches Wirken aber die Opfer umso ärger zeichnet. Auf den Herden blubbern Tees, dampfen Inhalations-Sud und Hühnersuppe literweise. Die Wohnungen miefen nach Eukalyptus und Pfefferminze; therapeutisches Rotlicht färbt Bürgerstuben puffig; Mülleimer quellen über von durchweichten Taschentüchern; die Arztpraxen sind proppevoll und in den Apotheken klingeln die Kassen.

Heldinnen und Matschbirnen

Kleider machen keine Leute

Quergedanken im Oktober 2015 von Andreas Pecht

 

Zugegeben, Mode ist nicht meine stärkste Seite. Von Frauenmode verstehe ich nur ein klein wenig, von Männermode gar nichts. Das mag manche/r für einen seltsamen Widerspruch halten, ist aber leicht zu erklären. Was die Damen angeht, kann ich zumindest erkennen, welche mir in welchem Outfit warum gefällt. Bei den Herren gelingt mir nicht mal das, weil ein vergleichbares Gefallen sich nie einstellen will – egal mit welchem Outfit sie sich mühen. Hinsichtlich der eigenen Mannsperson bleibt deshalb auch jeder Blick in den Spiegel vergeblich.

Kleider machen keine Leute

In der Hitze der Nacht

Quergedanken im September 2015 von Andreas Pecht

 

Wenn Sie das hier lesen, sind die Hitzewellen des 2015er Sommers womöglich schon ausgestanden. Ob der Herbst ein goldiger oder grauer wird, weiß niemand. Denn ehrwürdige Bauernregeln gelten nicht mehr. Zwar ist das Wetter für die nächsten paar Tage bisweilen etwas zuverlässiger vorhersagbar, ansonsten aber gänzlich unberechenbar, weil Jahrhunderte alte Wahrschheinlichkeits-Beobachtungen mitsamt Götterbeschwörungen im menschengemachten Klimadurcheinander halt nix nützen. So bleibt fürs allfällige Plaudern übers Wetter neben der verlässlichsten aller Wetter-Apps (Blick aus dem Fenster) nur das jüngst Erlebte.

In der Hitze der Nacht

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